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gründerpaar besucht kinderkrankenhaus in tamil nadu

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Im Februar 2018 besuchte das Gründerpaar Gerdi und Werner Gutperle das Kinderkrankenhaus und Gesundheitszentrum Gerdi Gutperle Agasthiyar Muni Child Care Centre in Tamil Nadu, Indien. Anlass war die Einweihung eines Ärztehauses auf dem Krankenhausgelände. „Dies stellt einen weiteren wichtigen Schritt in der Geschichte des GGAMCCC dar, weil dadurch rund um die Uhr Zugang zu Ärzten garantiert wird“, so Gerdi Gutperle. Es folgt ein Tagesbericht.

6. Februar: Bereits am Tag der Ankunft stand ein Meeting Gerdi und Werner Gutperles mit den Direktoren des Krankenhauses auf dem Programm. Besprochen wurde ein neues Bauprojekt: Da das Krankenhaus für seine Leistungen im Reha-Bereich von der Regierung Tamil Nadus eine Auszeichnung erhalten hatte und sein Reha-Zentrum inzwischen als bestes der Region gilt, hat es so viel Zulauf, dass es buchstäblich aus allen Nähten platzt. Somit ist eine Erweiterung bzw. ein Neubau notwendig.

7. Februar: Am Vormittag des 7. Februars fand eine Pressekonferenz statt. Anlass war neben zukünftigen Projekten am GGAMCCC besonders die internationalen Auszeichnung „Orden des Lächelns“, die Gerdi Gutperle für ihr Engagement in Indien verliehen worden war. Für Presseberichte aus dem indischen Fernsehen, klicken Sie bitte hier. Anschließend wurde der Geburtstag Werner Gutperles gefeiert. Im Rahmen dessen führte die Belegschaft das Paar durch die Entstehungs- und Erfolgsgeschichte des GGAMCCC – von der Idee, die hinter dem Sozialprojekt stand über die Grundsteinlegung bis zum heutigen Tag. Außerdem wurde ihnen ein Film übergeben, der alles dokumentiert. Vor Ende des Tages fanden noch einige rührende Ansprachen statt. Die gesamte GGAMCCC-Familie ist glücklich darüber, Tag für Tag Teil dieses großen Projekts sein zu dürfen. Besonders stolz sind alle darauf, dass am Kinderkrankenhaus und Gesundheitszentrum alle relevanten medizinischen Fachbereiche abgedeckt werden und die Klinik eine hochmoderne Ausrüstung sowie mannigfaltige Behandlungsmethoden vorweist.

8. Februar: Am 8. Februarmachte die Gründerin - wie bei jedem Indienbesuch - ihren üblichen großen Rundgang durch das gesamte Krankenhaus, wobei sie alle Kinder auf allen Stationen aufsucht. Dafür nimmt sie sich viel Zeit, spricht mit den Kindern, muntert sie auf oder spielt mit ihnen. Gerade bei diesen Rundgängen ist die große Dankbarkeit der Eltern spürbar, die die Nähe Gerdi Gutperles suchen. Ein ganz besonderer Tag für alle Beteiligten…

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9. Februar: Für den 9. Februar war eine Tagung anberaumt, in der das Reha-Projekt besprochen wurde sowie eine geplante Verbesserung in der Mutter-Kind-Station - der Einbau eines Fahrstuhls, der die Beförderung von vor allem hochschwangeren Frauen erleichtern soll. Ebenso auf der Agenda stand die Gehälterfrage (Mitarbeitergehälter), da die Lebenshaltungskosten in Indien ständig steigen. Mit dem neuen Chefarzt der Klinik, Dr Pradheep, haben die beiden Gründer einen guten Konsens. Er versteht Gerdi Gutperles Vision, dass Schulmedizin und Naturheilkunde Hand in Hand gehen sollten. So konnten schon große Erfolge erzielt werden. Sehr bedauert wurde das Ausscheiden von Dr Pradheeps Vorgängerin, Frau Dr. Sudha Ponnu. Sie wurde sehr geschätzt und die GGAMCCC-Familie wird nie vergessen, was sie alles für das Krankenhaus und die Kinder geleistet hat.

10. Februar: Der 10. Februar war der Tag der feierlichen Einweihung des neuen Ärztehauses. Zunächst fand eine hinduistische Zeremonie in der Eingangshalle statt, die auch alle Beteiligten christlichen Glaubens mit einschloss. Danach las der neue Bischof der Diözese, Bischof Nazarene Soosai, aus einem heiligen Buch Zitate vor und segnete das Gebäude. Das anschließende feierliche Band-Durchschneiden in den 4 Stockwerken des Hauses wurde von Gerdi Gutperle durchgeführt. Alle Stockwerke wurden vom Bischof mit Weihwasser gesegnet. Die zukünftigen Bewohner des Hauses, vier Arztfamilien, sind sehr glücklich darüber, schon bald auf dem Krankenhaus-Gelände leben zu können. Für das CCC stellt diese Neuerung einen wichtigen Schritt dar, denn somit wird rund um die Uhr Zugang zu Ärzten garantiert, die sich um die kleinen Patienten kümmern können. In ihrer Ansprache wünschte Frau Gutperle den zukünftigen Bewohnern Gesundheit, Glück, Freude und viel Energie, damit sie die Kraft haben, sich voll und ganz für die kleinen Patienten am GGAMCCC einzusetzen. Sie drückte ihre Dankbarkeit darüber aus, dass das CCC schon 10 Jahre lang erfolgreich besteht. „Über die Jahre ist unser Krankenhaus enorm gewachsen. Wir können stolz darauf sein, was wir alle gemeinsam erreicht haben“, so Gutperle. Sie sprach darüber, wie wichtig es ist, Teil eines Teams zu sein, zusammenzuhalten wie eine große Familie, gemeinsam Ziele zu erreichen und forderte die Belegschaft dazu auf, auch zukünftig damit fortzufahren, gemeinsam Großes zu tun. Gerdi Gutperle schloss mit einem Zitat von Mutter Teresa: „Du kannst Dinge tun, die ich nicht tun kann. Ich kann Dinge tun, die Du nicht tun kannst. Zusammen können wir große Dinge tun“. Am Tag der Einweihung hatten die beiden Gründer überdies die Gelegenheit, alle am Bau beteiligten Personen kennenzulernen, von Architekten über Ingenieure bis hin zu Arbeitern. Ihnen überreichte Gerdi Gutperle als Zeichen ihrer Dankbarkeit kleine Geschenke. Auch ein gemeinsames Essen für alle stand auf dem Programm.

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Nach Abschluss der Feierlichkeiten zog es Gerdi Gutperle zurück zu den Kindern auf den Stationen, wo sie sich liebevoll um diese kümmerte. Am selben Abend lautete die Devise "Koffer packen, denn es war schon wieder Zeit, Abschied zu nehmen. Vorher jedoch fand noch ein Meeting mit den Direktoren und Ärzten des GGAMCCC statt, um finale Gespräche zu führen. Wie immer fiel der Abschied allen schwer. Doch die gesamte GGAMCCC-Familie ist durch den Besuch der Gründer wieder hochmotiviert, sich auch weiterhin mit vollem Einsatz für die kleinen Patienten zu engagieren. „Das Kinderkrankenhaus ist meine Leben. Ich gebe alles dafür, damit es weiterhin wächst und gedeiht. Jedes Mal wenn ich nach Indien komme und sehe, dass meine Arbeit Früchte trägt, bin ich unsagbar glücklich und dankbar, dass ich mein Leben dieser großen Aufgabe widmen darf“, so Gerdi Gutperle.

Gerdi Gutperle Stiftung, März 2018

 

 

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